Mannheim. "Die Natur arbeitet nach dem Effizienz-Prinzip - moderne Hausgeräte ebenso. Daher lohnt es sich für Konsumenten, bei der Anschaffung neuer Elektro-Großgeräte energieeffiziente Produkte zu wählen", sagt Frank Hüther, Geschäftsführer der Arbeitsgemeinschaft Die Moderne Küche e.V. (AMK), Mannheim.
Ein Premium-Geschirrspüler bringt 14 Maßgedecke mit nur sieben Litern Wasser wieder auf Hochglanz. Das entspricht dem Inhalt einer mittelgroßen Gießkanne. Der Stromverbrauch für dieses Top-Spül- und Trockenergebnis liegt deutlich unter einer Kilowattstunde. Ein alter Geschirrspüler benötigt dafür fast dreimal so viel Wasser und doppelt so viel Strom.
Energie plus wertvolle Eigenzeit spart das Kochen mit Induktion: Zwei Liter Wasser lassen sich damit viermal schneller von 15° auf 90° C erhitzen, als mit einem konventionellen Kochfeld und fast doppelt so schnell wie mit Gas. Der Stromverbrauch liegt mit etwa 0,256 kWh - selbst beim Zuschalten des Boosters für ein turboschnelles Ankochen - immer noch weit unter dem Wert des Gaskochfeldes (0,390 kWh). Und mit einem modernen Backofen der Energieeffizienzklasse A lässt sich nochmals Strom sparen - bis zu 30 % - auch Zubereitungszeit, da das herkömmliche Vorheizen entfällt und die Speisenzubereitung auf mehreren Ebenen gleichzeitig möglich ist.
"Viel Geld wird man leider mit einem alten Kühlschrank los", sagt AMK-Geschäftsführer Frank Hüther. Seine klare Kaufempfehlung lautet deshalb: "Nur ein A++ oder A+ Gerät." Das rechnet sich, denn der Stromverbrauch der im Dauereinsatz befindlichen Kühl- und Gefrierkombinationen sank in den letzten 15 Jahren bei Markengeräten um bis zu 74 %.
"Das Thema Energieeffizienz rückt wegen des Klimawandels, steigender Energiekosten und der Verknappung der Ressourcen immer stärker in den Fokus. Mit besonders verbrauchsarmen und nachhaltigen Hausgeräten entlasten Konsumenten nicht nur ihr Haushaltsbudget, sondern erwerben darüber hinaus technologisch zukunftsweisende Produkte mit Effizienz- und Komfortgarantie", betont Frank Hüther. Denn die innovativen Neugeräte bieten gegenüber Altgeräten ein zusätzliches dickes Plus an Performance, Funktionalität und Nutzen.
Es lohnt sich in jedem Fall, ineffiziente Altgeräte auszutauschen - selbst, wenn sie noch funktionieren. Schon nach wenigen Jahren liegen die Verbrauchswerte der neuesten Gerätegeneration erheblich unter dem Grenzwert der besten Energieeffizienzklasse A. "Da Elektro-Großgeräte für rund 65 % des privaten Stromverbrauchs in Deutschland verantwortlich sind, kann jeder Verbraucher, der sich für ressourcenschonende Neugeräte entscheidet, viele Euros an Energiekosten sparen und zusätzlich seinen ganz persönlichen Beitrag zum Klimaschutz leisten", so Hüther.
Die neuen "Energieeffizienz-Weltmeister" können Interessierte täglich in einem Küchenfachgeschäft und in der Küchenfachabteilung ihres Möbelhauses vor Ort erleben oder während des großen, jährlichen Events am Samstag, 11. September 2010: dem bundesweiten "Tag der Küche". (AMK)
Juli 2010








